Silicommdada
Auf dem Steckenpferd unterwegs im Silicon Valley
Archive for December, 2007
December 20, 2007 at 10:29 am · Filed under Valley Basics, Wiedergekäut
Die New York Times bietet heute einen sehr schönen Artikel über das Silicon Valley. Nach dem Studium werdet ihr wissen, was den Unterschied zwischen den verschiedenen Städten und Städtchen in dieser Region ausmacht und warum auch ich plötzlich finde, dass man doch eigentlich mit einem T-Shirt und einer (langen) Jeans ordentlich angezogen ist
Have fun!
December 17, 2007 at 5:38 pm · Filed under Valley Basics, Mobile, Internet Wegmarken
Es schallt uns ja von allen Ecken in die Ohren. Das Internet wird mobil. So müssen wir niemals verzichten und sind immer im Web… Dass das nicht bloß Zukunftsmusik ist, zeigt ein kleiner Beitrag, über den ich vergangene Woche im Wall Street Journal gestolpert bin. Am vergangenen Dienstag berichtet das Journal, dass 0,09 Prozent aller Web-Seiten in den USA im November von einem iPhone aus aufgerufen wurden. Was hier zunächst nach einem völlig unerheblichen Promillchen klingt, ist eine sehr erstaunliche Zahl. Denn erstens gibt es immer noch vergleichsweise wenig iPhones (1,4 Millionen) und zweitens haben alle Handys , die mit einem Windoof System laufen (die werden seit 1996 verkauft und alleine im ersten Quartal 2007 sollen es 3 Millionen verkaufte Exemplare sein) gerade mal einen Anteil von 0,06 Prozent.
Der Unterschied liegt, so vermutet das Journal, in der Qualität des Surfens. Anders als auf den meisten anderen Handys hat das iPhone einen richtigen Browser. Sprich also, auf ihm wird nicht irgendein bleiwüstiges, minimales Internet-Surrogat geliefert sondern das ganze Web. Und das scheint den Usern zu gefallen. Damit lautet also die klare Botschaft: Gebt uns das ganze Web aufs Handy und wir werden es nutzen – immer und überall!
December 7, 2007 at 11:37 am · Filed under Offtopic, Wiedergekäut
Das war’s dann mit 2007. Derzeit schauen alle auf allen Medien - Print, Hör- und Bildfunk wie auch Online - nur zurück. Als Suchmaschine macht man das, indem man das Jahr in Hitlisten der wichtigsten Suchbegriffe auf den Punkt bringt. Der SF Chronicle berichtet diese Woche von den besonderen Methoden, mit der jede Suchmaschine das macht. Yahoo reinigt seine Top Ten etwa um alle generischen Begriffe und bekommt so Britney Spears auf Platz 1. Direkt hinter den Raufern der WWE folgt dann auf Platz 3 eine weitere wichtige Persönlichkeit: Paris Hilton. Viel technischer geht es dagegen bei Google zu. Auf dem 1. Platz ist das iPhone, gefolgt von – hä? – Webkinz (btw: vergleicht mal diese Seite mit www.fragfinn.de und man kann über diesen Sites über alle Dimensionen der Unterschiede zwischen D-Land und USA philosophieren) und TMZ. Nun ja, das seien, so die Google-Geeks, die Suchbegriffe mit den höchsten Steigerungsraten im fast vergangenen Jahr. Auf diese Weise taucht dann auf Platz 9 Facebook und danach - na wenigstens eine, und dazu eine wirklich tragische - Anna Nicole Smith auf.
Ask.com ist dagegen gaaanz ehrlich. Ganz unredigiert taucht dadurch auf Platz 3 Google auf. Verstehe ich zwar nicht, warum ich auf eine Suchmaschine gehen muss, um dann eine andere einzugeben, aber bekanntlich lügen Statistiken ja nicht. Warum aber nicht einmal in dieser Statistik Sex auftaucht, verstehe ich gar nicht. Bei der Yahoo und der Google Statistik sind jeweils zwei elegante Wege beschritten worden, diese erste Fundamentalweisheit des Webs, dass Sex so vieles im Netz antreibt, suchbegriffstechnisch auszuklammern… Aber bei Ask?? Gehen da nur die Saubermänner und -frauen hin? Oder hat sich in diesem Jahr ganz unbemerkt etwas ganz grundsätzliches verändert? Oder – aua - sind gar Britney Spears und Paris Hilton jetzt die Inbegriffe von Sex und wird nach denen eben nicht bei ask gesucht? Oder verspechen sich Ask-Sucher bei dictionary (Platz 2), area codes (Platz5) oder Weather (Platz 7) mehr Sex als bei den beiden eben genannten Damen, oder was? Was soll da 2008 erst bringen…